{Rezension} Red Rising von Pierce Brown


Red Rising
Autor: Pierce Brown
Verlag: Heyne  (Verlagsgruppe Randomhouse)
Genre: Sci-Fi, Dystopie
Reihe: Red Rising #1
Erscheinungsdatum: 14.09.2015
Format: Paperback/Klappenbroschur
Seitenanzahl: 575
ISBN: 978-3-453-53441-4
Preis: 12,99€



In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden. 

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet und Darrow erfährt ein Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden - um sie dann vernichtend zu schlagen.

Ich muss gestehen, ich wusste Red Rising anfangs nicht einzuschätzen und habe mich einfach überraschen lassen. Red Rising erzählt die Story von dem 16-jährigen Jungen Darrow. Darrow ist ein Roter und lebt mit seiner Familie unter der Oberfläche des Mars.
Darrow arbeitet als Höhlentaucher und baut hier Helium-3 ab, welches benötigt wird um die Oberfläche des Mars für Menschen bewohnbar zu machen.
Nachdem Darrow von seiner großen Liebe einen geheimen Garten gezeigt bekommen hat, von wo aus er das erste mal die Sonne und Sterne sehen kann, werden die beiden von den sogenannten Goldenen erwischt und gefoltert. Eo stimmt "Das verbotene Lied" an, als Strafe hierfür wird sie gehängt. Darrow schleicht in der Nacht zu dem Galgen an dem seine Eo hängt, schneidet sie los und vergräbt sie in dem geheimen Garten. Aber auch diese Tat bleibt nicht ohne Strafe, auch Darrow wird gehängt. Nur durch eine List seines Onkels entkommt Darrow dem Tod. Nun erfährt er von dem Geheimnis der Goldenen. Der Mars wird schon lange bewohnt. Darrow schleusst sich in das Institut, wo die Eltite der Goldenen ausgebildet wird ein, mit dem Ziel sie zu durchschauen und zu vernichten.

Red Rising ist brutal, derbe und verschönert nichts. Es wird weder an Leichen gespart, noch an Intrigen oder Brutalität.
Die teilweise echt ekelerregenden Lebensumstände sind eben so wie sie sind. Die Roten leben unter der Oberfläche des Mars, hier ist es dunkel und dreckig. Den vorherrschenden Geruch dort möchte ich mir gar nicht erst vorstellen. Wie man vielleicht schon denkt, haben die Roten unter diesen Bedingungen auch keine hohe Lebenserwartung. Dann muss man eben mit 12 oder 13 erwachsen sein.

Das Buch ist echt von der ersten Seite an Spannung pur. Das Erzähltempo ist echt nichts für Schnarchnasen, den hier geht es echt zack zack eine Handlung an die nächste, und das ist gerade das was ich an Red Rising so mochte. Da sich auch viele Wendungen ergeben sollte man beim lesen ganz bei der Sache sein, oder eben in Kauf nehmen das man ab und an einfach ein paar Seiten zurück blättern muss.

Red Rising ist einzigartig. Red Rising ist nicht irgendeine Dystopie. Zwar brutal. aber echt richtig Gut. Ein must read für die Leute die gerne mal eine etwas brutalere Dystopie lesen wollen. Auch Sci-Fi Fans werden gefallen an Red Rising haben.



An dieser Stelle möchte ich mich noch vielmals bei Heyne,
bzw. dem Bloggerportal der Randomhouse Verlage für das bereitstellen des Rezensionsexemplares bedanken.



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